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Leishmaniose

Auf dieser Seite möchten wir keine Krankheit verharmlosen. Ein positiver Test auf Leishmaniose muss jedoch auch kein Grund sein, vom Schlimmsten auszugehen. 

Natürlich wissen wir auch, dass es Krankheitsverläufe gibt, die nicht gut enden. Hier möchten wir unsere positiven Erfahrungen teilen.

Die Entscheidung für einen Leishmaniose-positiven Hund sollte auf jeden Fall bewußt getroffen werden.

 

Adoptant von Ruga, einer Mischlingshündin, 2018 adoptiert, schrieb uns Folgendes:

'Ruga geht es sehr gut und sie hatte keinen einzigen Schub, so lange ich ihr Immunsystem aufrecht erhalte, richtig ernähre ... somit haben wir alles unter Kontrolle!

Ich hatte vor 3 Jahren eine Tierärztin kennengelernt die vieles auf alternativer Heilkunde betreibt und sie gab mir entsprechend einige Tipps, die ich dann getestet habe! Also der erste Punkt war die Tollwut Impfung, die hat Ruga schlecht vertragen und das hat ihr Immunsystem extrem beeinflusst, sowie die Entwurmung! Also keine Impfung mehr, seither geht’s ihr deutlich besser, Entwurmung mach ich nur noch nach Bedarf... Kräuter Mischungen für Fell, Darm usw. verwende ich verschiedene...'

 

Ein Teammitglied von Alba for Animals e.V. sagt über ihre Leishmaniose-positive Hündin:

'Als unsere Sara, eine Labrador-Mischlingshündin, zu uns kam, war sie ca. 2 Jahre alt. Wir wussten damals, dass sie Leishmaniose hat, ohne wirklich zu wissen, was das ist. Das Internet gab schreckliche Bilder preis und wir hatten Gott sei Dank jemanden zur Seite, der uns diesen Schrecken nahm. Die Ärzte waren sich damals noch unsicher bzw. uneinig hinsichtlich der richtigen Behandlung. Das war vor zehn Jahren.

Klar musste sie ihr Leben lang Medikamente nehmen, die übrigens bezahlbar sind. Die Dosierung von Allopurinol haben wir im Laufe der Jahre immer wieder angepasst. Nicht zu wenig, aber auch nicht zu viel, um die inneren Organe nicht zu schädigen.   

Sie hatte, wir denken aufgrund der Krankheit, immer eine offene Wunde an ihrem Pfotenballen, weswegen wir ihr vor dem Rausgehen einen Schuh zum Schutz anzogen. Dies wurde für uns zur täglichen Routine.

Ihre Blutwerte waren nie besorgniserregend, und die regelmäßigen Titer-Tests wurden mit der Zeit weniger relevant, da sie im Normalbereich blieben.

Wir verbrachten mit unserer Hündin fast zehn glückliche Jahre, bis sie schließlich an einem Tumor verstarb, nicht an Leishmaniose. Insgesamt war sie trotz ihrer Krankheit robust und benötigte wenig Tierarztbesuche.'


Anmerkung:
Natürlich sollte auch auf die richtige Ernährung bei Leishmaniose geachtet werden. Hier empfehlen wir eine sehr gute Seite mit vielen hilfreichen Informationen zu diesem komplexen Thema.